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Konservierungsstoffe in Kosmetika

Konservierungsstoffe in Kosmetika – wie gefährlich sind sie eigentlich?

Laut der Berechnung einer Kosmetikfirma essen Frauen ungefähr 875 Lippenstifte in ihrem Leben, was ca. 3,5 Kilogramm Lippenstift entspricht. Bei der Bewertung des allergenen Potenzials von Konservierungsstoffen sollte berücksichtigt werden, daß täglich verschiedene Kosmetika benutzt werden, z.B. Lippenstift, Rasiergel oder Duschgel. Dies nennt man den  „Cocktaileffekt“ – und die Sicherheitsbewertung eines einzelnen Konservierungsstoffes reflektiert nicht die wirkliche Belastung.

Der Einsatz von Parabenen als Konservierungsstoff in Kosmetika ist umstritten, weil sie den Hormonhaushalt beeinflussen können. In 18 % aller Kosmetikprodukte sind sie immer noch enthalten. Ihre Langzeitwirkung ist noch nicht ausreichend erforscht, deshalb sind sie nicht verboten. Aber auch, weil es immer noch Konservierungsstoffe gibt, deren allergenes Potential noch deutlich höher ist. Beispielsweise wird die Substanz Methylisothiazolinon (MI) eingesetzt. Dieses Allergiepotential wird noch fünfmal höher als das der Parabene eingestuft. Deshalb ist es ratsam, immer die INCI-Liste zu beachten und sich gegebenenfalls von schädlichen Produkten zu verabschieden. Es lohnt sich, einmal die Inhaltsstoffe anzuschauen und Kosmetika  zu verwenden, die nur natürliche Konservierungsstoffe verwenden. Die Belohnung ist ein Leben ohne Allergien.

Aber ist es eigentlich notwendig, dass ein Kosmetikum 30 Monate lang haltbar ist, wenn ich es nur wenige Monate in Gebrauch habe? Dann lieber sorgenfrei cremen und schminken und dabei gesund bleiben. Warum sollten Verbraucher etwas mit der Haut aufnehmen, wenn es auch ohne geht? Natürliche Konservierungsstoffe  sind z.B.:
Milchsäure , Totes Meersalz, Zitronensäure, Natrium-Laktat
Als INCI-Bezeichnung: LACTIC ACID, MARIS SAL, CITRIC ACID, SODIUM LACTATE

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