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Der Kampf für tierversuchsfreie

Der Kampf für tierversuchsfreie Kosmetik geht weiter

Es ist schon viel erreicht. Aber es bleibt auch noch viel zu tun. Es ist allgemein bekannt, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind und das neue Gesetz zum Verbot von Tierversuchen noch Schlupflöcher hat. Genauer gesagt, können z.B. Tierversuche zur Prüfung von Rohstoffen uneingeschränkt durchgeführt werden, wenn diese nicht nur in Kosmetika, sondern auch in anderen Produkten verwendet werden. Deshalb ist es dringend notwendig, neue Testverfahren weiter zu entwickeln und konsequent anzuwenden.

Dazu gehören die Reagenzglastests oder In-vitro-Methoden. Sie sind nicht nur ethisch unbedenklich, ihre Ergebnisse sind auch zuverlässig und aussagekräftig. Zudem sind die Tests schneller und billiger als Tierversuche.

Mit dem Ames-Test können mithilfe von niederen Organismen wie z.B. Salmonellen sogar erbgutschädigende Eigenschaften von Chemikalien festgestellt werden.

Immer mehr Bedeutung gewinnt das Screening mit Computermodellen. So können potentiell unwirksame oder toxische Stoffe einfach ausgesondert werden. Diese neuen Verfahren ersparen zahlreichen Tieren Schmerz und Leid, doch unser Ziel muss es sein, Tierversuche vollständig abzuschaffen. Innovative Methoden machen dies möglich. Sie müssen nur angewendet werden. So müssen wir nicht auf neue Erkenntnisse oder eine fortschrittliche Entwicklung verzichten.

 Echter Fortschritt ist ein Fortschritt ganz ohne Tierversuche!

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